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Rollstuhlbasketball: Gemeinsam und gleichberechtigt Sport treiben

Angelehnt an das SDG (sustainable development goal) Nummer 10: Keine Ungleichheiten, hatten der WP Kurs Biologie Sport der Jahrgangsstufe 9, sowie die Q1 der UNESCO- Projektschule Gymnasium Lechenich am 13.06.2022 die Möglichkeit eine neue Sportart auszuprobieren- Rollstuhlbasketball.


Dank Frau Behrensmeier und Frau Hobbs kamen zwei Mitglieder des Brühler Turnvereins mit 10 Sportrollstühlen an unsere Schule. Hanno Drebber und Jörg Schinkel waren unsere Trainer für den Tag. Sie erklärten uns den Sportrollstuhl und dass jeder Rollstuhlbasketball spielen kann, mit Behinderung oder ohne.

Dann ging es auch direkt los. Die ersten 10 Schülerinnen und Schüler duften sich in die Rollstühle setzen und losfahren. Fast alle hatten nach ein paar Minuten den Dreh raus und somit konnte man für das Spiel am Ende der Stunde trainieren. Es wurde Slalom, Dribbling, Passen und Korbleger geübt. Danach waren die Schülerinnen und Schüler gewappnet für das Passspiel und den Umgang mit dem Ball während des Spiels. Das Fahren und Spielen machte allen großen Spaß und es war beeindruckend, wie sicher man mit dem Rollstuhl im Laufe der Zeit umgehen konnte. Das Highlight des Tages war das anschließende Basketballspiel in jeweils zwei Teams gegeneinander.

Das Ziel dieser Stunde war, durch die gemeinsame Erfahrung mit dem Rollstuhl einen Beitrag für die gesellschaftliche Inklusion zu leisten. Dafür bietet sich die Sportart Rollstuhlbasketball als Inklusionsprojekt besonders an, da im Rollstuhl alle die gleichen Voraussetzungen haben.

Liv Kramme (9c)

 

 

UNESCO Projekttag 26.4.2022

Die Klasse 7B fuhr mit dem Fahrrad zu einem Bio-Landwirtschaftsbetrieb bei Nörvenich. Was die Schülerinnen und Schüler dort erlebt und erfahren haben, können Sie hier lesen.

Schulkonzert am 17.6., um 19 h

Wir laden ein zum Schulkonzert! Nach zwei Jahren Corona-Pause findet es endlich wieder in alter Form „live“ am Freitag, den 17. Juni um 19 Uhr in der Aula statt.

Das Programm reicht von einer Klasse 5 bis zu einem Oberstufenkurs Musik, von der Big Band über die Musical-AG bis zu einigen Abiturientinnen, die solistisch und im Chor ihren letzten Auftritt in ihrer Schulzeit bestreiten werden. Als besonderes Highlight wird der extra für dieses Konzert ins Leben gerufene Eltern-Lehrer-Schülerchor seine Premiere geben!

Unsere Fahrt nach Frankreich – endlich wieder Austausch!

Wir haben es dieses Jahr gewagt und den Frankreichaustausch wieder geplant – und tatsächlich konnten wir ihn ohne Einschränkungen durchführen!
Anfang April waren 34 französischen Gäste zu Besuch in Erftstadt und wir konnten ihnen deutschen Familienalltag, Unterricht und Ausflüge nach Aachen und Brühl bieten.
Anfang Mai traten wir den Rückbesuch an und verbrachten eine Woche an der schönen Loire am Collège Paul Éluard in Gennes. Finanziell hat uns dabei sehr das Deutsch-Französische Jugendwerk (DFJW) unterstützt.

Wir hatten fast immer blauen Himmel, super Stimmung und tolle Ausflüge, zum Beispiel an den Strand von Les Sables d’Olonne und nach Angers. Wir besuchten auch den französischen Unterricht, das alte römische Amphitheater von Gennes, das CDI (die Schulbibliothek)  und wurden offiziell und ganz förmlich im Rathaus von Gennes von dem sehr netten Bürgermeister empfangen. Außerdem hatten wir viel Spaß bei gemeinsamen Spielen, Entdeckungstouren und einem apéritif dinatoire mit allen französischen Familien.  Wir hoffen, dass die positive Stimmung  unseren Schulalltag noch bis zu den Sommerferien belebt! Vive la France!

Colonia Ulpia Traiana

– heute Xanten – war das Ziel der Geschichts-Exkursion der 6. Klassen. Auch wenn man bei der großen Freifläche der Ausgrabungsstätte dort kaum ermessen kann, wie eng damals die Straßen innerhalb des Lagers bebaut waren, bekommt man doch einen sehr guten Eindruck von den Strukturen einer römischen Stadt. Die Lernenden fanden, geführt durch eine Rallye heraus, wie ein römisches Bad dekoriert war, in welcher Position gespeist wurde und wie das lateinische Wort für den Innenraum eines Tempels zur „Zelle“ oder zu einem „Keller“ wurde. Unterstützt durch digitale Animationen konnte man sich gut vorstellen, wie es war, wenn ein hungriger Bär die Arena des Theaters betrat. Es wäre kein ordentlicher 6.-Klass-Ausflug gewesen, wenn nicht auch der Fußball zum Einsatz gekommen wäre! Bei dem guten Wetter kamen alle auf ihre Kosten und freuten sich, dass solche gemeinsamen Aktionen wieder möglich sind.

Rom am Rhein

Rom am Rhein

So lautet der Titel der diesjährigen archäologischen Landesausstellung. Das Römisch-Germanische Museum ist zwar seit Jahren wegen Renovierung geschlossen, doch trotzdem wurde die diesjährige Landesausstellung vom RGM kuratiert und wird seit Ende April im Rautenstrauch-Joest-Museum präsentiert. Die Lateiner nutzten die Abwesenheit der Franzosen durch den Austausch und begaben sich auf Exkursion. Sie konnten so Lehrbuchinhalte ganz konkret besichtigen und im Kontext verstehen. Weit ab von der römischen Hauptstadt wurden in Germanien Kolonien gegründet: ein Konzept, das gerade im Moment sehr kritisch hinterfragt wird. Dabei hinterließen die Römer jedoch weniger Verwüstung als deutliche Spuren ihrer kultivierten Lebensweise und effizienten Alltagsorganisation. Ein Muss: das Gruppenfoto unter der Replik des Nordtors an der Domplatte – viva Colonia!