Ab dem Schuljahr 2025/26 wird die „Potenziale entdecken – dein Einstieg in die Berufliche Orientierung“ (eine neue Form der früheren ‚Potenzialanalyse‘) an Schulen als Einstiegsinstrument in die Berufliche Orientierung stattfinden. Es ist damit Teil des NRW-Programms „Kein Abschluss ohne Anschluss“ (KAoA).
„Ziel ist es, die Jugendlichen für den eigenen Prozess der Beruflichen Orientierung zu
sensibilisieren und sie dazu zu motivieren, eigene Stärken und Potenziale zu erkunden
und hinsichtlich einer Übersetzung in die Berufswelt zu reflektieren.“
Diese Maßnahme zur Entdeckung von Potenzialen umfasst eine Dauer von sechs Zeitstunden, wobei nach jeweils zwei 80-minütigen Aufgabenblöcken durch das pädagogische Begleitpersonal des Trägers eine Reflektionsphase erfolgt, bei der Selbst- sowie Fremdwahrnehmungen die berufliche Orientierung fördern sollen.
„Der sechsstündige Tag ist wie folgt gegliedert:
➢ Einführung: 40 Minuten
➢ Aufgabe 1: 80 Minuten inkl. 5-Minuten-Pause
➢ Pause: 20 Minuten
➢ Aufgabe 2: 80 Minuten inkl. 5-Minuten-Pause
➢ Pause: 20 Minuten
➢ Tagesreflexion und Transfer: 120 Minuten inkl. 10-Minuten-Pause“
„Im Mittelpunkt stehen acht Stärken, die durch Selbst- und Fremdbeobachtung am Durchführungstag erfahrbar gemacht werden sollen. Die acht Stärken sind folgenden vier Bereichen zugeordnet:
Persönliche Potenziale: Leistungsbereitschaft, Sorgfalt
Methodische Potenziale: Organisationsgeschick, Problemlösefähigkeit
Soziale Potenziale: Teamfähigkeit, Kommunikationsfähigkeit
Praktische Potenziale: Handwerkliches Geschick, technisches Verständnis
Die Umsetzung erfolgt durchgängig in Kleingruppen von bis zu acht Schülerinnen und
Schülern.
Der Aufgabenblock besteht aus zwei handlungsorientierten Aufgaben für die Schülerinnen und Schüler, die Arbeitssituationen aus dem Berufsalltag simulieren. Beide Aufgaben decken zusammen die vier Berufsbereiche handwerklich-technisch, kaufmännisch-verwaltend, künstlerisch-kreativ und sozial-pflegerisch ab.
Die Schülerinnen und Schüler halten die Ergebnisse der Fremd- und Selbsteinschätzung in dem sogenannten „Stärken-Kompass“ fest und visualisieren in einem kreativen Prozess ihre Ideen zur Frage „Wo oder als was arbeite ich in 10 Jahren?“ (z. B. Erstellen einer Collage, eines Videos oder Podcasts).
Am Ende des Tages wird das Portfolioinstrument durch den Träger übergeben. Der Stärken-Kompass soll direkt dort eingeheftet werden.“
Das Element ‚Potenziale entdecken‘ ist der erste Baustein der beruflichen Orientierung am Gymnasium Lechenich kann wertvolle Hinweise für die möglichen Berufsinteressen, z.B. bei der Wahl des Praktikums in Stufe 10, geben.
Dokumente:








