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UNESCO Projekttag

Am Dienstag, den 26. April, findet endlich wieder unser UNESCO-Projekttag statt. Nachdem vor zwei Jahren der Projekttag pandemiebedingt ausgefallen ist, freuen wir uns um so mehr, dass wir uns in den Klassen und Kursen mit dem Thema „TRANSFORMATION konkret“ auf ganz vielfältige Art und Weise auseinandersetzen werden.

Weitere Informationen erhalten die Schülerinnen und Schüler durch die Klassen- und KurslehrerInnen. Der Nachmittagsunterricht entfällt.

Das Gymnasium Lechenich beim UNESCO-Cup NRW

Am 06. April hieß es: Fußballschuhe schnüren und los! – An der Käthe-Kollwitz-Gesamtschule in Recklinghausen wurde der UNESCO-Cup NRW ausgetragen und das Gymnasium Lechenich war mit zwölf Schüler:innen – begleitet von ihrem „Trainerteam“, bestehend aus Herrn Heil und Herrn Sablotny – erneut mit von der Partie.

Nachdem das Turnier in den vergangenen zwei Jahren coronabedingt nicht stattfinden konnte, reisten diesmal wieder Schüler:innengruppen aus ganz Nordrhein-Westfalen an, um den begehrten Wanderpokal zu ergattern. Jede Schule trat dabei mit einer Mädchen- und einer Jungenmannschaft an, zudem wurden sogenannte interschulische Teams gebildet. Überhaupt stand neben dem sportlichen Wettkampf selbstverständlich vor allem der freundschaftliche Austausch und das Knüpfen von Kontakten zwischen den verschiedenen UNESCO-Projektschulen im Mittelpunkt der Veranstaltung.

Auch wenn es am Ende nicht für einen Platz auf dem Siegerpodest gereicht hat, können unsere Schüler:innen dennoch stolz auf ihre Leistung und insbesondere das gezeigte Fairplay sein. Allen hat die Teilnahme sichtlich Spaß bereitet.

Vielen Dank an die KKS Recklinghausen für diese tolle Erfahrung – wir freuen uns bereits aufs nächste Jahr!
(Mirco Sablotny)

Flagge zeigen

Keiner konnte es sich vorstellen und wollte es glauben: mit seinem völkerrechtswidrigen Angriff auf die Ukraine am 24. Februar hat der russische Präsident Putin Fakten geschaffen, die uns betroffen machen und letzten Endes auch betreffen.

Menschen haben schon ihr Leben verloren, andere befinden sich auf der Flucht. Der Ukraine ist das Recht genommen worden, frei über ihre politische, soziale, kulturelle und wirtschaftliche Entwicklung zu entscheiden. Der nach dem Mauerfall eingeleitete Friedensprozess und die auf demokratischen Werten beruhende Weltordnung der vergangenen 30 Jahre sind damit erst einmal hinfällig und die Zukunft unsicher.

Auch wenn die Europäische Union und Amerika mittlerweile harte wirtschaftliche Sanktionen auf den Weg gebracht haben, um Russland früher oder später dazu zu bewegen, wieder diplomatische Verhandlungen aufzunehmen, fühlen sich viele rat- und hilflos angesichts der Tatsache, der russischen Aggression nur ohnmächtig zuschauen zu können. Können wir einfach so weitermachen, Schule wie immer?

Das Gymnasium Lechenich setzt sich für demokratische Werte, Toleranz und Vielfalt ein und wir wissen, dass dieses Denken auch von Menschen in Russland oder russischen Mitbürgern in Deutschland geteilt wird. Wir möchten Sie und euch ermuntern, wann und wo immer es möglich ist, Solidarität mit den Bürgerinnen und Bürgern der Ukraine zu bekunden. Wir werden das Thema im Unterricht aufgreifen und planen auch ein sichtbares Zeichen.

Lehrerrat und Arbeitskreis UNESCO* des Gymnasiums Lechenich

*29 Nationalkommissionen der UNESCO aus Europa und darüber hinaus haben auch eine gemeinsame Erklärung veröffentlicht:

 

 

 

Wir sind jetzt mitarbeitende UNESCO-Projektschule!

Um unser Schulprofil zu schärfen und es zukunftsfähig zu gestalten, engagieren wir uns seit 2017 als interessierte Schule im weltweiten Netzwerk der UNESCO-Projektschulen. Am Dienstag, den 9. November, wurde unsere Schule dann in den Kreis der 300 mitarbeitenden UNESCO-Projektschulen in Deutschland aufgenommen.

Die Übergabe der Urkunde durch den Landeskoordinator der UNESCO-Projektschulen konnte im vergangenen Jahr pandemiebedingt leider nicht stattfinden. Dieses besondere Jahr hat uns aber umso mehr gezeigt, wie wichtig genau diese Bildungsarbeit ist!

Der Meilenstein in der Schulentwicklung wurde mit der Urkundenverleihung in der Aula festlich begangen, bei dem außer den Würdenträger*innen und der verantwortlichen Koordinatorin unserer Schule, Corinna Tietze, ganz viele Schüler*innen dabei waren und auch die einzelnen Aktivitäten im Rahmen des Engagements für Bildung, Kultur und Wissenschaft vorstellten. Abgerundet wurde das Programm durch musikalische Darbietungen und einen Filmbeitrag, der einen Einblick in die UNESCO-Arbeit unserer Schule seit 2017 bis heute ermöglicht. Die ebenfalls bedeutsame Verlängerung der Zertifizierung als Fairtrade School wird in einem gesonderten Beitrag gewürdigt werden.

Der Termin 9. November war bewusst als Feier- und Gedenktag gewählt worden. Wir leiteten ihn durch einen Projektblock ein.

Den Abschluss des ereignisreichen Tages bildete der Schweigegang, der schon seit Jahren zusammen mit anderen Organisationen in Lechenich durchgeführt wird. Schüler*innen waren auch hier präsent, indem sie mit Transparenten den Zug anführten und das Vorlesen der Namen an der Synagoge organisierten. Auf dem Marktplatz rief Nele Höterkes zum gemeinsamen Erinnern auf (Redetext). Die Abschlussrede von Herrn Schindler am Jüdischen Friedhof führte durch die Verbindungen von Ereignissen in Paris im Jahr 1938 und den aktuellen Vorgängen an der Grenze zwischen Belarus und Polen zu großer Betroffenheit der Anwesenden.

Danach wurden Origami-Kraniche verteilt, die von allen am Schulleben Beteiligten als Zeichen der Solidarität und des Friedens gefaltet worden waren. Über mehrere Wochen hatten sie einen bunten Akzent im Foyer gesetzt. Bei der Feier wurde das Symbol erläutert und abends dann mit allen Teilnehmenden des Schweigegangs geteilt.

Als von der UNESCO ausgezeichnete Schule hoffen wir, dass die Entwicklung weiter in Richtung nachhaltige Bildung geht und wir gemeinsam mit den Lernenden Antworten auf die dringenden Fragen des Alltags und des Planeten suchen und finden. Es wird spannend, bis wir in etwa 2-3 Jahren den Status als anerkannte UNESCO-Projektschule im weltweiten Netzwerk beantragen können!

 

 

 

 

DenkMAL – AG

UNESCO – Erbe vor der Haustür! Vielleicht nicht „Welterbe“, aber dennoch besitzt Erftstadt einige denkmalgeschützte Gebäude. Die DenkMAL – AG hat sie besucht und dokumentiert. Lesen Sie die Berichte, die jetzt veröffentlicht sind, hier.

Unsere Schule beteiligt sich an der Aktion „Sauberes Erftstadt“

Am Freitag, den 15. März 2018 beteiligten sich 5 Schülerinnen- und Schülergruppen aus den Jgst. 5, 7 und Q1 zusammen mit ihren Lehrerinnen Frau Gerz, Frau Liedtke, Frau Kolloch und Frau Jurgeleit sowie ihrem Lehrer Herrn Neugaertner an der Aktionb „Sauberes Erftstadt“.

Die Dokumentation der Aktion, in der Unesco-Schulideen umgesetzt werden, finden Sie hier.

Berichte von beteiligten Schülerinnen und Schülern finden Sie hier, außerdem hier eine kleine Bildergalerie von der AKtion.

 

Erster UNESCO-Projekttag

Seit April 2017 ist das Gymnasium Lechenich offiziell Mitglied im Netzwerk der UNESCO-Schulen und arbeitet innerhalb dieses Netzwerkes im Status einer „interessierten“ UNESCO-Schule mit. Seit der Aufnahme in das Netzwerk hat unsere Schule noch intensiver in diesem Bereich gearbeitet. Es wurden u.a. ein Selfie-Wettbewerb mit gestaltet, bei dem sich unsere Schülerinnen und Schüler aber auch Lehrkräfte vor UNESCO- Weltkulturerbe-Stätten ablichten ließen. Ein Wahlpflicht-Kurs im Fach „Gestalten“ nahm an einem Wettbewerb zum Thema „Wasser“ teil. Das Schulprogramm wurde teilweise neu formuliert sowie Exkursionen und Unterrichtssequenzen zum Thema „Nachhaltigkeit“ durchgeführt. Innerhalb dieses Themenbereiches wird auch der Fairtrade-Gedanke mit diversen Aktionen weitergeführt.

Am 26.04.2018 fand, wie an allen UNESCO-Projektschulen, der 1. UNESCO-Projekttag statt, ein schulweites Projekt, das ein weitgefächertes Angebot zeigte und sehr reizvolle Projektergebnisse erbrachte. Die allermeisten Schülerinnen und Schüler fanden die intensive Beschäftigung mit einem Thema und die anschließende Präsentation am Nachmittag interessant und waren mit viel Engagement bei der Sache. Sie wurden von ihren Lehrerinnen und Lehrern tatkräftig unterstützt.

Es war für viele auch überraschend zu sehen, wie groß die Themenvielfalt in den unterschiedlichen Projekten war. Die Ergebnisse reichten von Müllskulpturen nach H.A. Schult über Filtermethoden für verunreinigtes Wasser, Erklär-Videos in der Jahrgangsstufe EF und Powerpoint-Präsentationen zum Thema Indien in der Jahrgangsstufe Q1. Ein Biologieprojekt beschäftigte sich mit dem Klimawandel und den möglichen Folgen, das präsentiert wurde als „Lechenicher Zeitung“ aus dem Jahr 2048. Nachmittags hatten alle Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte sowie Eltern Gelegenheit, alle Ergebnisse anzuschauen und sich von den Schülerinnen und Schülern ihre jeweiligen Projekte erklären zu lassen. Eine Bildergalerie zu den Arbeiten am UNESCO-Projekttag finden Sie hier.

Im Jahr 2019 werden wir den Übergang in die nächste Stufe der UNESCO-Projektschule beantragen und dann den Status „mitarbeitende“ Schule erreichen. Unser Ziel ist natürlich in einem der nächsten Jahre den Status „anerkannte“ UNESCO-Schule zu erlangen.

Der nächste UNESCO-Projekttag wird 2020 stattfinden.

K. Freiburg

NRW UNESCO-Fußballcup an der Käthe Kollwitz Gesamtschule in Recklinghausen

Bei strahlendem Sonnenschein fand am 18.10.2017 der NRW UNESCO-Fußballcup an der Käthe Kollwitz Gesamtschule in Recklinghausen statt. Bereits morgens um 7.00 Uhr trafen sich die 12 Schülerinnen und Schüler der Klassen fünf und sechs unserer Schule am Liblarer Bahnhof, um die Reise nach Recklinghausen mit dem Zug anzutreten.
Nach über zwei Stunden Bahnfahrt – inklusive des obligatorischen Bahnzeitzuschlags – und einem 20 minütigem Spaziergang erreichten wir die Käthe-Kollwitz- Schule.
Hier wurden gerade vom Fanprojekt des BVB und des VFL Bochum zwei Streetfussballkäfige aufgebaut. Dann gab es eine kurze Ansprache des Schulleiters, der besonders die UNESCO-Säule des „Zusammenlebens in Vielfalt“ betonte,und los ging es für unsere Fußballerinnen und Fußballer.
Der Modus des Turniers war “jeder gegen jeden”, Mädchenmannschaft gegen Mädchenmannschaft und Jungen gegen Jungen. Im Anschluss wurden die Punkte der Mädchen und Jungen einer Schule addiert und so das Gesamtergebnis ermittelt.
Doch wie vom Schulleiter formuliert, stand bei diesem Event nicht der sportliche Erfolg im Mittelpunkt. Wir hatten gemeinsam eine Menge Spaß und lernten dabei nicht nur die Schülerinnen und Schüler anderer Schulen kennen, sondern wir konnten auch stufen- und klassenübergreifend gemeinsame Mannschaften stellen und uns auf diese Weise besser kennenlernen. Das war ein sehr schöner Tag, der von einem netten Zugführer gekrönt wurde. Denn obwohl wir eigentlich nicht ICE fahren durften, haben wir nach netter Nachfrage die Erlaubnis bekommen, diesen Zug nach Köln zu benutzen und so endete unser Tag im ICE an der “Minibar”!
Ach ja, unser sportlicher Erfolg war ein beachtlicher Platz im Mittelfeld der UNESCO Schulen aus NRW.

Für die Sportfachschaft Domenik Naumann und Claudia Behrensmeier

Gymnasium Lechenich – Aufgenommen in das Netzwerk der UNESCO-Schulen

Bereits seit Beginn dieses Schuljahres wurde am Gymnasium Lechenich eine intensive Diskussion darüber geführt, einen Antrag zur Aufnahme in das UNESCO-Schulen-Netzwerk zu stellen.

In der Schulpflegschaft vom 08.12.2016 war der Gedanke zur  Ausrichtung als UNESCO-Schule sehr positiv aufgenommen worden. Die Lehrerkonferenz am 26.01.2017 stimmt mit großer Mehrheit der Bewerbung zu. Als sehr hilfreich für die Entscheidungsfindung wurden die ausführlichen Erläuterungen der UNESCO-Koordinatorin der Bertolt-Brecht-Gesamtschule in Bonn empfunden, die auf Einladung unserer Schule zu uns gekommen war, um über ihre Arbeit und den Status UNESCO-Schule zu berichten. Die Schulkonferenz am 01.02.2017 stimmte einstimmig für die Bewerbung.

Am Donnerstag, 23.03.2017 war ich auf Einladung des Landeskoordinators für die UNESCO-Schulen in NRW bei der Regionaltagung in Münster. Frau Tietze, Mitglied im Arbeitskreis UNESCO, hat mich zu dieser Veranstaltung begleitet. Während der Tagung reichte ich die Bewerbung unserer Schule ein und erhielt bereits am darauffolgenden Dienstag die Nachricht vom Landeskoordinator, dass unsere Schule in das Netzwerk aufgenommen ist. Diese extrem schnelle Rückmeldung und Aufnahme hat uns alle überrascht, macht uns aber zugleich auch sehr stolz.

Die UNESCO, als eine von sechzehn Unterorganisationen der Vereinten Nationen, steht für die Schaffung von Frieden. Sie wurde nach dem Zweiten Weltkrieg gegründet, hat ihren Hauptsitz in Paris und propagiert als Leitidee: „Da Kriege im Geist der Menschen entstehen, muss auch der Frieden im Geist der Menschen verankert werden.“ Die UNESCO-Schulen verpflichten sich diesem Gedanken und wirken in den Schulen auf vielfältige Weise für eine Kultur des Friedens, der Gerechtigkeit und Teilhabe. Die sechs Säulen auf denen die UNESCO-Schulen ruhen, sind

  • Menschenrechts- und Demokratieerziehung
  • Interkulturelles Lernen, Zusammenleben in Vielfalt
  • Bildung für nachhaltige Entwicklung
  • Global Citizenship
  • Freiheits- und Medienerziehung
  • UNESCO-Welterbe-Erziehung

In unserer Schule sind bereits eine Menge von UNESCO-relevanten Inhalten, Unterrichtseinheiten und Aktionen verankert. Einige möchte ich beispielhaft erwähnen:

Fairtrade, Pfiffikus, Austauschprojekte, Alzheimer and You, Roberta, Projekt Shangilia, Kistenaktion zu Weihnachten, Schüler erteilen Nachhilfe für Flüchtlinge …

Nach den Osterferien wird der erste erweiterte Arbeitskreis mit Schülern, Eltern und Lehrern zu UNESCO stattfinden. Hierzu lade ich heute bereits alle Interessierten ein:

                                      Dienstag, 02.Mai 2017, 19:00 Uhr in C 006

K. Freiburg