Am Dienstag, den 27. Januar 2026, besuchte der Chemie-Grundkurs 2 der EF mit seiner Lehrerin Frau Balters das Chemieunternehmen Evonik. Dort erhielt der Kurs Einblicke in Laborarbeit, Gummiherstellung und Ausbildungswege im Chemiebereich. Schon zu Beginn wurden die Schüler:innen begrüßt und auf ein Programm vorbereitet, das Laborführungen, Unternehmensinfos und Eindrücke aus dem Berufsalltag umfasste. Im Anschluss startete der Rundgang durch die einzelnen Stationen des Programms.
Nach der Vorstellung des Tagesplans wurde der Kurs in zwei Gruppen durch das physikalische Prüfungslabor geführt, in dem unter anderem Kautschuk für die Herstellung von Gummi untersucht wird. Da dieses Gummi später für Autoreifen genutzt werden soll, erfolgt dort die Prüfung auf Festigkeit und Elastizität. Ein wichtiger Vorgang ist dabei die Vulkanisation. Die Herstellung von Gummi wurde anschaulich mithilfe eines Vergleichs mit dem Backen bzw. dem Prinzip eines Thermomix erklärt.
Anschließend folgte im Besprechungsraum eine Einführung zu Evonik: zur Unternehmensgeschichte, zum Umsatz, zu Standorten und Produkten sowie zu zentralen Stoffen für die Gummiherstellung. Genannt wurden insbesondere Silica (Kieselsäure) und Methionin (Aminosäure). Zwischendurch gab es eine gemeinsame Pause mit Getränken und Keksen. Danach erhielten die Schüler:innen Informationen zu möglichen Ausbildungsberufen bei Evonik, etwa als Chemikantin oder Chemielaborant:in; zudem wurde ein duales Studium, zum Beispiel in Marl, aufgezeigt.
Als letzter Programmpunkt stand die Führung durch die Ausbildungslabore auf dem Plan. Die angehenden Chemielaborant:innen arbeiteten dort in einem Chemielabor an einer Titration und an Fällungen; außerdem wurde ein Spektroskop vorgestellt. Die Chemikant:innen arbeiteten an Minianlagen, die gesteuert werden müssen. Auch Kreiselpumpen sowie das fachgerechte Verschrauben von Rohren gehören zu den Ausbildungsinhalten. Nach einer kurzen Frage- und Feedback‑Runde endete der Besuch.
Insgesamt bewertete der Kurs die Führung als informativ. Besonders hervorzuheben war der Einblick in die chemische Industrie und in die vielfältigen Berufsfelder der Chemie. Die gut strukturierte Planung ermöglichte einen reibungslosen Ablauf der Exkursion und eine effektiv genutzte Zeit.
Bericht von Lele Krimm/Fra






